P&R Container Insolvenz

Folgen und Möglichkeiten für Anleger

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Zusammenbruch der P&R-Gruppe

Seit vielen Jahren boten Gesellschaften der P&R-Gruppe, nämlich die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH die P&R Container Leasing GmbH sowie zuletzt die P&R Transport-Container GmbH Anlegern den Erwerb von Containern an. Versprochen wurden regelmäßige Mietzahlungen und es wurde ein Rückkauf der Container je nach Vertragsgestaltung zugesagt oder in Aussicht gestellt. Die Laufzeit betrug regelmäßig fünf Jahre. Die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH veräußerte neue Container an die Investoren und die P&R Gebrauchtcontainer gebrauchte Container. Dies schien jahrelang ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu sein. Anleger erhielten die zugesagten Mietzahlungen und nach Ablauf der Laufzeit wurden von P&R auch die Container zurückgekauft. Für Anleger ergaben sich somit positive Renditen und viele Investoren entschlossen sich auch zu regelmäßigen Neuanlagen. 2018 erfolgte nun ein böses Erwachen für die Investoren durch den Zusammenbruch der P&R-Gruppe.

Insolvenzen, Ursachen, Folgen, Fragen des Eigentums

Nun wurden über das Vermögen der P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH sowie der P&R Container Leasing GmbH und zuletzt über das Vermögen der P&R Transport-Container GmbH und der P&R AG vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Die P&R AG übernahm im Wesentlichen die Geschäftsabwicklung für die P&R-Gesellschaften in Grünwald. Investoren sind von den Insolvenzverfahren der anderen vier Gesellschaften in Grünwald betroffen. Nach Angaben der Insolvenzverwalter der P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH und der P&R Container Leasing GmbH wurden vor allem in den Jahre 2016 und 2017 Container veräußert, um die Mieten zu zahlen und Rückkäufe zu tätigen. Aus diesem Grund hätten die laufenden Mieteinnahmen die Verpflichtungen gegenüber den Anlegern nicht mehr decken können, was ein Grund für die Insolvenz sei. Nach Mitteilung des Insolvenzverwalters der P&R Transport-Container GmbH musste auch diese Gesellschaft Insolvenz anmelden, da sie sich den insgesamt negativen Entwicklungen der P&R-Gruppe nicht mehr entziehen konnte und daher eine Fortführung nicht möglich war. Viele Anleger stellen nun auch fest, dass sie keinen Nachweis über das Eigentum der an sie veräußerten Container haben. Laut dem Insolvenzverwalter haben über 90 % der Anleger keinen Eigentumsnachweis und es erfolgte auch von den insolventen Gesellschaften keine individuelle Zuordnung der Container. Auch wenn ggf. für die Geltendmachung von Ansprüchen im Insolvenzverfahren kein Eigentumsnachweis erforderlich sind, kann die Frage, ob ein Anleger Eigentum an Container erhalten hat oder nicht, auch dafür relevant sein, welche Ansprüche einem Investor in den Insolvenzverfahren zustehen. Aufgrund der Unterdeckung bei den Mieteinnahmen werden die Anleger auch im Hinblick auf die zugesagten Mieten und versprochenen Rückkaufen mit deutlichen Verlusten in den Insolvenzverfahren rechnen müssen.

Optionen für Anleger

Zum Einen können Anleger Ansprüche in den Insolvenzverfahren geltend machen. Die Insolvenzverfahren werden aber einige Jahre dauern und es können sich auch schwierige Rechtsfragen in dem Insolvenzverfahren stellen, insbesondere etwa hinsichtlich der Frage, wie weit Anleger Eigentümer geworden sind und welche Ansprüche sich daraus ergeben. Zum Anderen kann für Anleger die Möglichkeit bestehen, Schadensersatzansprüche gegen Berater bzw. Vermittler, die ihnen die Anlage empfohlen haben, durchzusetzen. Berater müssen ihre Kunden über die Hintergründe einer Anlage aufklären und auch Anlageziele der Investoren beachten. Bei einer fehlerhaften Beratung kann ein Schadensersatzanspruch gegeben sein. Im Übrigen können unter Umständen auch Schadensersatzansprüche gegen Verantwortliche der P&R-Gesellschaften begründet sein. Die Staatsanwaltschaft hat strafrechtliche Vorermittlungen eingeleitet. Wenn ein formelles Ermittlungsverfahren eröffnet wird und sich darin Verdachtsmomente auf deliktische Handlungen bestätigen, kann für Anleger auch ein Schadensersatzanspruch wegen unerlaubter Handlung gegen verantwortliche Personen der P&R-Gesellschaften durchgesetzt werden. Die Kanzlei Engelhard, Busch & Partner vertritt die Interessen von Geschädigten in den Insolvenzverfahren und berät Investoren hinsichtlich der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen. Unsere Kanzlei ist seit über 20 Jahren im Kapitalanlagebereich tätig und unterstützt geschädigte Anleger, auch im Bereich von Containerinvestments. Unsere Sozietät vertritt ausschließlich die Interessen von Anlegern und prüft entsprechenden Schadensersatzansprüche und setzt diese bei entsprechenden Erfolgsaussichten dann auch durch.

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