P&R Container – Anteile an Schweizer P&R gesichert

Im Zuge der Sicherung von Vermögenswerten ist es den Insolvenzverwaltern der P&R Gesellschaften, Grünwald, nach einer eigenen Mitteilung, gelungen, nun auch die Anteile an der Schweizer P&R-Gesellschaft, der P&R Equipment & Finance Corp. zu sichern.

Bislang waren die Anteile an der P&R Equipment & Finance Corp. an die deutschen P&R-Gesellschaften, Grünwald, verpfändet. Nun wurden die Anteile auf Grundlage des Schweizer Rechts und auf Grund eines Selbsteintritts an die deutschen P&R-Gesellschaften übertragen.

Neben einer Verpfändung der Anteile war es den Insolvenzverwaltern bereits vorher gelungen, statt Herrn Roth einen alleinvertretungsberechtigten Verwaltungsrat einzusetzen. Nach Angaben der Insolvenzverwalter soll die Schweizer P&R, deren Geschäftsbetrieb bisher ungestört weiter laufe, als eine Art „Zahlstelle“, hinsichtlich der Einnahme aus der Vermietung und Verwertung der Container dienen.

FUNVESTMENT Ltd. – Bescheid BaFin rechtskräftig

Gegenüber der FUNVESTMENT Ltd., Karlsruhe, hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), wie berichtet, im November 2017 angeordnet, ein unerlaubt betriebenes Einlagengeschäft einzustellen. Dieser Bescheid der BaFin ist nun rechtskräftig.

Von der FUNVESTMENT Ltd. war Anlegern ein Nachrangdarlehen angeboten und eine unbedingte Rückzahlung versprochen worden.

Nach Meinung der BaFin hat die FUNVESTMENT Ltd. damit ein Einlagengeschäft betrieben.

Jäderberg & Cie. – Restrukturierung Quintis-Gruppe

Die Restrukturierung der Quintis-Gruppe soll nach einem Bericht von kapital-markt intern in seiner Ausgabe 44/18 aufgrund einer Mitteilung der Jäderberg & Cie. aufgrund einer Rekapitalisierung beendet worden sein.

Eine Quintis (Australia) Pty Limited sei mit frischem Kapital ausgestattet worden und die neue Gesellschaft habe das Geschäft und die Tochtergesellschaften der börsennotierten Quintis Ltd. übernommen. Außerdem seien nach Angaben von Jäderberg & Cie. auch die Bewirtschaftungs- und sonstigen Verträge der Jäderberg & Cie.-Gruppe auf die neue Quintis übertragen worden.

Kapital-markt intern zieht das Resümee, dass, auch wenn der Zusammenbruch der Quintis-Gruppe zunächst einmal verhindert worden sei, „noch längst nicht eitel Sonnenschein“ herrsche. Ob die Restrukturierung wirklich keine Einbußen bei der Plantagenbewirtschaftung mit sich gebracht habe, müsse sich erst noch erweisen, so kapital-markt intern. Es erscheine nach den Analyse von kapital-markt intern auch nach wie vor fraglich, ob die angepassten, teilweisen drastischen und korrigierten Prognosen von Jäderberg & Cie. haltbar seien.

Offizin Immobilienverwaltung AG – Insolvenzforderung voll anerkannt

Wir hatten für Mandanten im Insolvenzverfahren der Offizin Immobilienverwaltung AG i. L. Forderungen in Höhe des zur Verfügung gestellten Darlehenskapitals nebst ausstehenden Zinsen geltend gemacht, die vom Insolvenzverwalter zunächst vorläufig bestritten worden waren. Im zweiten Anlauf hat der Insolvenzverwalter die für unsere Mandanten geltend gemachten Forderungen nun in voller Höhe anerkannt.

Dies ist nicht selbstverständlich. Denn in Darlehensverträgen der Offizin Immobilienverwaltung AG war eine sog. Nachrangklausel enthalten, gemäß der Ansprüche von Gläubigern im Insolvenzfalle nachrangig hinter allen anderen Gläubigern sein sollten. Wir hatten aber gegenüber dem Insolvenzverwalter ausführlich begründet, dass nach unserer Ansicht diese Nachrangklausel unwirksam ist. Wenn die Nachrangklausel unwirksam ist, besteht auch für Gläubiger ein uneingeschränkter Anspruch auf Rückzahlung des Darlehenskapitals und ausstehender Zinsen, so wie dies nun vom Insolvenzverwalter anerkannt wurde.

Hans Joachim Ullrich – BaFin ordnet Einstellung des unerlaubten Einlagengeschäfts an

Seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurde Herrn Hans Joachim Ullrich aus Brannenburg mit Bescheid vom 17.10.2018 aufgegeben, das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft sofort einzustellen.

Die BaFin stellte fest, dass Herr Ullrich Gelder für seine Kunden u. a. auf der Grundlage „privater Darlehensverträge“ entgegennahm und die unbedingte Rückzahlung dieser Gelder versprach.

Hierdurch betrieb Herr Ullrich gewerbsmäßig und in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erforderte, das Einlagengeschäft ohne über die erforderliche Erlaubnis der BaFin.

TPG Investment Inc. – BaFin verbietet Einlagengeschäft

Gegenüber der TPG Investment Inc. mit Adresse in Hamburg, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer eigenen Mitteilung angeordnet, das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft sofort einzustellen und abzuwickeln.

Von der TPG Investments Inc. wird auf ihrer Homepage auf Basis von Zertifikaten mit Investitionen ohne Risiko im Bereich des Arbitrage-Handels geworben und dabei eine unbedingte Rückzahlung der Einlagen nach 24,36 oder 60 Monaten versprochen, so die BaFin.

Auf der Internetseite der TPG Investments Inc. wird dargestellt, dass durch die Verkürzung der Reaktionszeit sowie einer jahrelangen Optimierung der Software ein entwickeltes Arbitrage-Handelssystem Renditen von 3 % bis 6 % monatlich stabil abliefert, und zwar ohne jedes Risiko.