Humanimity Service GmbH – BaFin wird tätig!

Seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurde der Firma Humanimity Service GmbH aus Neuötting mit Bescheid vom 23.01.2019 aufgegeben, das von ihr betriebene Einlagengeschäft unverzüglich abzuwickeln.

Laut einer Mitteilung der BaFin nahm die Humanimity Service GmbH auf der Grundlage von Darlehensverträgen Gelder entgegen, deren unbedingte Rückzahlung sie versprach. Damit betrieb die Humanimity Service GmbH laut Mitteilung der BaFin das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin.

Der entsprechende Bescheid der BaFin ist noch nicht bestandskräftig.

Betroffene Anleger sollten anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen.

Heinz-Jürgen Kuss – BaFin stoppt Einlagengeschäft

Herrn Heinz-Jürgen Kuss, München, wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer eigenen Mitteilung der Behörde aufgegeben, ein unerlaubt betriebenes Einlagengeschäft abzuwickeln.

Anlegern wurde von Herrn Kuss die Annahme von Geldern auf Basis einer Geschäftsvereinbarung offeriert, wobei eine unbedingte Rückzahlung versprochen wurde.

Dadurch hat Herr Kuss nach Ansicht der BaFin das Einlagengeschäft betrieben. Über eine dafür erforderliche Erlaubnis der BaFin verfügte Herr Kuss nicht.

Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch nicht bestandskräftig.

Wohnwelt Landstuhl GmbH – BaFin schreitet ein

Gegenüber der Wohnwelt Landstuhl GmbH, Landstuhl, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer eigenen Mitteilung der Behörde angeordnet, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft sofort einzustellen.

Von der Wohnwelt Landstuhl GmbH wurde auf Basis von Darlehensverträgen Kapital angenommen und dabei eine unbedingte Rückzahlung versprochen. Damit hat die Wohnwelt Landstuhl GmbH nach Ansicht der BaFin ein Einlagengeschäft betrieben. Über eine dafür erforderliche Erlaubnis der BaFin verfügte die Gesellschaft nicht.

Geschäftsgegenstand der Wohnwelt Landstuhl GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken, ist u. a. der Direktimport von im Iran geknüpften Teppichen aller Provenienzen und Größen in die Bundesrepublik und sonstiger EU-Staaten (vornehmlich hinsichtlich alter und antiker Stücke) sowie deren Vermarktung im weitesten Sinne und z. B. der Import von Möbeln, Teppichen und Kunsthandwerk – aus dem vorder- sowie ostasiatischen Raum in die Bundesrepublik und EU-Staaten sowie deren direkte Vermarktung über Zwischenhändler oder auch die Planung und Durchführung von Importgeschäften etc..

Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

NoblewoodGroup – Vertrieb ohne Prospekt?

Bezüglich der NoblewoodGroup, Panama, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer eigenen Mitteilung der Behörde Anhaltspunkte dafür, dass von der Gesellschaft drei Vermögensanlagen in Form von Direktinvestments in Paulownia-, Australische Zeder- und Mahagoni-Bäume öffentlich in Deutschland angeboten wurde, ohne dass ein Verkaufsprospekt veröffentlicht wurde.

Von der NoblewoodGroup wird auf ihrer Homepage ein schnellwachsendes Kiri-Holz, Zedern Holz und Mahagoni als Aufforstung angeboten.

Zu schnellwachsendem Kiri-Holz wird unter der Überschrift „Welche Rendite kann ich bei Paulownia erwarten“ dargestellt, dass bei einem Preis von € 300,00 pro Kubikmeter und einer Holzproduktion in zehn Jahren pro Hektar von circa 400 Kubikmeter sich ein Gesamtwert von € 120.000,00 ergeben würde. Nach Abzügen für Ernte, Verarbeitung des Holzes, Lager und Transport von circa € 24.000,00 würde sich ein Nettogesamtwert von circa € 96.000,00 ergeben.

Zur Australischen Zeder wird zur Rendite dargestellt, dass bei einem Preis pro Kubikmeter von circa € 500,00 und einer Holzproduktion in Kubikmeter in 15 Jahren pro Hektar von circa 250 Kubikmeter sich ein Bruttogesamtwert von € 125.000,00 ergeben würde. Nach Abzügen für Ernte, Verarbeitung des Holzes und Lager und Transport von circa € 25.000,00 würde sich ein Nettogesamtwert von circa € 100.000,00 ergeben.

Zu einer Rendite bei einer Mahagoni-Aufforstung wird dargestellt, dass sich bei einem Preis von Kubikmeter von € 1.000,00 und einer Holzproduktion in Kubikmeter in 15 Jahren pro Hektar von circa 250 Kubikmeter sich ein Bruttogesamtwert von € 250.000,00 ergeben würde. Nach Abzügen für Ernte, Verarbeitung des Holzes, Lager und Transport von circa € 50.000,00 würde sich ein Nettogesamtwert von circa € 200.000,00 ergebe.

CentroBanc – Vorsicht!

Bei der Firma CentroBanc handelt es sich um eine Handelsplattform im Internet für Onlinetrading, wobei Anlegern der sog. Forex-Handel und eine Teilnahme am Kryptotrading angeboten wird.

Bei Kryptowährungen handelt es sich um digitale Zahlungsmittel, wobei in diesem Zusammenhang auch festzuhalten ist, dass der Handel mit Kryptowährungen keiner Aufsicht durch die Regulierungsbehörden, wie z. B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersteht. Entsprechende Geschäfte sind hochspekulativ und es droht, vorausgesetzt, es wurden überhaupt Geschäfte getätigt, ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Ähnlich risikobehaftet sind auch Forex-Handelsgeschäfte. Beim Forex-Handel (Handel mit Währungen) wetten die Anleger auf Veränderungen von Wechselkursen.

Die Kanzlei Engelhard, Busch & Partner vertritt geschädigte Anleger der Firma CentroBanc, die von einem sog. Senior Broker namens Christian Prato und einem Aron Janssen „beraten“ wurden.

Angeblich ist die CentroBanc in der Herrengasse 7 in 9490 Vaduz / Liechtenstein ansässig. Dies ist jedoch unrichtig. Die Liechtensteinische Finanzmarktaufsicht warnte bereits im August 2018 vor der entsprechenden Internethandelsplattform www.centrobanc.com und teilte im Rahmen einer Veröffentlichung mit, dass die entsprechende Firma nicht berechtigt sei, in Liechtenstein bewilligungspflichtige Finanzdienstleistungen zu erbringen. Im Übrigen machte die Finanzmarktaufsicht auch deutlich, dass unter der Adresse in Liechtenstein kein Unternehmen namens CentroBanc ansässig sei.

Prestige Financial Markets – BaFin stoppt Eigenhandel

Gegenüber der Euro Wealth OÜ (ehemals AllPro Tech OÜ bzw. früher Nostro Technology OÜ), Tallinn, wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die sofortige Einstellung eines grenzüberschreitenden Eigenhandels angeordnet, soweit von der Gesellschaft auf der von ihr betriebenen Handelsplattform www.prestige.fm deutschen Anlegern Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFD) auf Aktien, Handelswaren, Währungen, Indizies und Kryptowährungen angeboten worden ist.

Mit dem Angebot über die Handelsplattform von Differenzkontrakten auf Währungen, Aktien, Handelswaren, Indizies und Kryptowährungen hat die Euro Wealth OÜ nach Auffassung der BaFin gewerbsmäßig ein Eigenhandel nach § 1 Abs. 1a Satz 1 Nr. 4 lit. c Kreditwesengesetz (KWG) betrieben.