Seitens des Hamburger Emissionshauses Lloyd-Fonds wurden unter der Bezeichnung Lloyd Fonds Britische Kapital Leben in den Jahren 2004 bis 2009 insgesamt acht Fonds aufgelegt, deren Zweck der Erwerb von Lebensversicherungen Britischer Versicherungsgesellschaften auf dem Zweitmarkt war. Anleger haben sich wohl in der Größenordnung von ca. € 163 Millionen an den Fonds beteiligt. Bei allen Fonds wurden die Ausschüttungen mittlerweile ausgesetzt. Die Einlagen der Anleger sind bedroht.

Anleger, die in vorgenannte Lebensversicherungsfonds investiert haben, sollten anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen, ob es Möglichkeiten gibt, die Kapitalanlage rückabzuwickeln bzw. Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Schadensersatzansprüche sind beispielsweise darstellbar, wenn Kapitalanleger über die Risiken der Anlage falsch informiert wurden oder ihnen sogenannte Kick-back-Zahlungen (Provisionszahlungen) verschwiegen wurden. In diesem Zusammenhang ist auf unsere Ausführungen auf der Homepage unter dem Punkt „Service“ zu verweisen: Risiken der Lebensversicherungsfonds

Stand: 24.05.2012

Alexander Engelhard

Alexander Engelhard ist seit 1991 zugelassener Anwalt.

Seine Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Kapitalanlagerecht, Wertpapierrecht, Bank- und Börsenrecht, dem Recht der Warentermingeschäfte, im Erbrecht sowie dem internationalen Privatrecht.

Rechtsanwalt Engelhard ist darüber hinaus für verschiedenste Veröffentlichungen im Bereich des Kapitalanlagerechts verantwortlich.