FXC Markets – Finanzdienstleistungsaufsicht wird tätig!

Seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurde mit Bescheid vom 28.11.2018 gegenüber den Firmen CRLINK Ltd. und BT Systems Ltd. die sofortige Einstellung der unerlaubt betriebenen Anlageberatung angeordnet.

Die vorgenannten Unternehmen warben über die Plattform www.fxcmarkets.com und mit unaufgeforderten Anrufen unter einer Berliner Rufnummer für Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFDs), die auf Forex, Indizes, Rohstoffe, Aktien laufen. Den Kunden wurden konkrete Verträge empfohlen, die sie dann auf der Internetseite von FXC Markets (www.fxcmarkets.com) abschließen konnten.

Damit betreiben die Firma CRLINK Ltd. und BT Systems Ltd. gewerbsmäßig die Anlageberatung nach § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 1 a Kreditwesengesetz (KWG). Über die nach § 32 Abs. 1 KWG erforderliche Erlaubnis der BaFin verfügen sie jedoch nicht. Sie handeln daher unerlaubt.

Der Handel mit sog. CFDs ist letztlich für Privatpersonen nicht geeignet. Hier handelt es sich um hochspekulative Finanzderivate. CFDs (Contracts für Difference) gehören zur Gruppe der Derivate. Der Kurs eines CFDs leitet sich also direkt vom jeweiligen Basiswert ab, beispielsweise von einer Aktie oder einem Index. Der CFD-Handel eignet sich letztlich nur für erfahrene und spekulative Anleger, nachdem beim Handel mit CFDs ein Totalverlust drohen kann.

Nicht zuletzt deshalb hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) erst kürzlich Maßnahmen in Bezug auf das Angebot von Differenzgeschäften (CFDs) und binären Optionen an Kleinanleger der Europäischen Union beschlossen.