Rund 4.000 Zeichner von Anleihen des Kölner Immobilienunternehmens DEIKON GmbH müssen um ihre Geldanlagen in Höhe von ca. EUR 70 Millionen fürchten, da die Firma DEIKON GmbH Insolvenz angemeldet hat.

Das Unternehmen hatte sich in den Jahren 2005 und 2006 über Anleihen Geld beschafft, um Einzelhandelsimmobilien zu erwerben, wobei den Anlegern attraktive 6 % Festzins versprochen wurden. Seitens der DEIKON GmbH wurden folgende Anleihen aufgelegt, nämlich die DEIKON GmbH Anleihentranche 5/12, die DEIKON GmbH Anleihentranche 2 06/16 sowie die DEIKON GmbH Anleihentranche 3 06/16. Laut Presseberichten müssen sich viele Anleger auf einen Totalverlust einstellen, da die gezeichneten Papiere nachrangig wären und im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nachrangige Gläubiger üblicherweise leer ausgehen.

Betroffene Anleger sollten sich anwaltlich beraten lassen, denn unter Umständen wurden Anleger beim Kauf der DEIKON GmbH Anleihen falsch beraten.

Stand: 26.10.2012

Alexander Engelhard

Alexander Engelhard ist seit 1991 zugelassener Anwalt.

Seine Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Kapitalanlagerecht, Wertpapierrecht, Bank- und Börsenrecht, dem Recht der Warentermingeschäfte, im Erbrecht sowie dem internationalen Privatrecht.

Rechtsanwalt Engelhard ist darüber hinaus für verschiedenste Veröffentlichungen im Bereich des Kapitalanlagerechts verantwortlich.