Die BaFin hatte mit Verfügung vom 07.07.2016 gegenüber Herrn Manfred Huber, München, angeordnet, dass von ihm unerlaubt betriebene Kreditgeschäft einzustellen und sofort abzuwickeln. Die Verfügung der BaFin war zwar sofort vollziehbar, aber nicht bestandskräftig. Nach Mitteilung der BaFin ist diese Verfügung nun bestandskräftig.

Wie berichtet, hatte Herr Huber mit zahlreichen Personen Darlehensverträge abgeschlossen und von diesen Kapital entgegengenommen und er hat damit nach Ansicht der BaFin das Kreditgeschäft im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KWG betrieben, ohne über eine Erlaubnis der BaFin zu verfügen.

Anleger, die trotz Abwicklungsanordnung der BaFin von Herrn Huber das Kapital nicht zurückerhalten, können sich gerne an die Kanzlei Engelhard, Busch und Partner wenden, um ihre rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen. Es kommen vertragliche Rückzahlungsansprüche in Betracht, auch im Hinblick auf zu viel gezahlte Beträge, oder es kann auch ein Schadensersatzanspruch wegen des unerlaubten Betreibens des Kreditgeschäfts gegeben sein.

Stand: 28.06.2017

Oliver Busch

Oliver Busch ist seit 1992 zugelassener Rechtsanwalt in München.

Sein Fokus liegt in den Bereichen Bank- und Börsenrecht, Kapitalanlagebetrug, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht.

Rechtsanwalt Busch ist als Autor und Referent zu verschiedenen Themen aus dem Kapitalanlagerecht tätig.