Gegenüber Herrn Hans Jürgen Drexler, Rosenheim, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer eigenen Mitteilung mit einer Verfügung angeordnet, ein unerlaubt betriebenes Einlagengeschäft abzuwickeln.

Von Herrn Drexler wurde Kapital des Publikums angenommen und eine unbedingte Rückzahlung versprochen, so die BaFin.

Damit hat Hans Jürgen Drexler nach Meinung der BaFin das Einlagengeschäft betrieben, ohne über eine Erlaubnis der BaFin zu verfügen.

Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

Optionen für Anleger, die Herrn Drexler Gelder zur Verfügung gestellt haben

Anleger, die Herrn Hans Jürgen Drexler Kapital überlassen haben, sollten sich an einen im Kapitalanlagerecht versierten Anwalt wenden, um zu prüfen, welche Möglichkeiten sich ergeben, die eingezahlten Gelder wieder zurück zu erhalten.

Soweit nach Ansicht der BaFin von Herrn Hans Jürgen Drexler Einlagengeschäfte unerlaubt betrieben worden sind, ohne dass eine Erlaubnis der Behörde bestand, kann sich für Anleger ein Schadensersatzanspruch begründen lassen.

Denn im Falle des unerlaubten Betreibens von Einlagengeschäften können nach der Rechtsprechung Verantwortliche gemäß § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 32 Abs. 1 KWG auf Schadensersatz haften.

Die Kanzlei Engelhard, Busch & Partner berät und unterstützt Anleger, die Herrn Drexler Gelder zur Verfügung gestellt haben und rechtliche Möglichkeiten suchen, ihr Kapital wieder zurückzuerhalten.

Stand: 10.09.2018

Oliver Busch

Oliver Busch ist seit 1992 zugelassener Rechtsanwalt in München.

Sein Fokus liegt in den Bereichen Bank- und Börsenrecht, Kapitalanlagebetrug, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht.

Rechtsanwalt Busch ist als Autor und Referent zu verschiedenen Themen aus dem Kapitalanlagerecht tätig.