Gegenüber Herrn Dieter Böser, Forst, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer eigenen Mitteilung angeordnet, das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft abzuwickeln.

Von Herrn Böser wurde Anlegern offeriert, Kapital auf Basis mündlich geschlossener Darlehensverträge zur Verfügung zu stellen, wobei eine unbedingte Rückzahlung versprochen wurde. Dadurch hat Herr Dieter Böser nach Ansicht der BaFin das Einlagengeschäft betrieben, ohne dafür über eine Erlaubnis der Behörde zu verfügen.

Die Verfügung der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch nicht bestandskräftig.

Möglichkeiten für Anleger, die Herrn Dieter Böser Kapital als Darlehen zur Verfügung gestellt haben

Anleger die Herrn Dieter Böser ein Darlehen gewährt haben, sollten einen im Kapitalanlagerecht versierten Anwalt mit der Prüfung beauftragen, ob und welche Möglichkeiten für sie bestehen, das eingezahlte Kapital wieder zurück zu erhalten.

Ungeachtet von Laufzeiten kann, nachdem Herr Dieter Böser nach Meinung der BaFin unerlaubt ein Einlagengeschäft betrieben hat, auch die Möglichkeit bestehen, dass sich ein Schadensersatzanspruch durchsetzen lässt.

Nach der Rechtsprechung haften Personen, die ohne Erlaubnis der BaFin ein Einlagengeschäft betreiben, gemäß § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 32 KWG auf Schadensersatz.

Die Kanzlei Engelhard, Busch und Partner unterstützt und berät betroffene Anleger.

Stand: 30.03.2017

Oliver Busch

Oliver Busch ist seit 1992 zugelassener Rechtsanwalt in München.

Sein Fokus liegt in den Bereichen Bank- und Börsenrecht, Kapitalanlagebetrug, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht.

Rechtsanwalt Busch ist als Autor und Referent zu verschiedenen Themen aus dem Kapitalanlagerecht tätig.