Gegenüber der AXON GmbH hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer eigenen Mitteilung der Behörde angeordnet, das Finanzierungsleasing einzustellen und abzuwickeln.

Von der AXON GmbH, die den Bestand an Finanzierungsleasingverträgen von der früheren Leasinggesellschaft, der AXON Leasing GmbH, Grasbrunn, per 16.08.2018 übernommen hat, wurde den Kunden eine Verlängerung von bestehenden Verträgen offeriert. Dadurch hat die Gesellschaft nach Ansicht der BaFin das Finanzierungsleasing betrieben, ohne dafür über eine Erlaubnis der Behörde zu verfügen.

Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch nicht bestandskräftig.

Möglichkeiten für Kunden der AXON GmbH

Kunden der AXON GmbH, die auch früher Leasingverträge mit der AXON Leasing GmbH, Grasbrunn, abgeschlossen haben und bei denen keine Abwicklung der Verträge erfolgt, sollten einen Anwalt mit einer Prüfung beauftragen, welchen rechtlichen Möglichkeiten für sie bestehen.

Soweit nach Ansicht der BaFin ein Finanzierungsleasing betrieben worden ist, ohne dass die AXON GmbH über eine Erlaubnis verfügte, können sich Anleger auch Schadensersatzansprüche begründen lassen.

Kunden der AXON GmbH, früher AXON Leasing GmbH, die Fragen zu ihren rechtlichen Möglichkeiten haben, können sich gerne an die Kanzlei Engelhard, Busch & Partner wenden.

Stand: 21.02.2019